Biologische Psychiatrie

Die biologische Psychiatrie existiert seit circa 1970. Die Vertreter dieser Richtung sind der Überzeugung, psychische Krankheiten (Störungen) wie Schizophrenie, Depressionen, Angststörungen, Zwänge, Essstörungen, Suchterkrankungen etc. haben v. a. einen biologischen Ursprung. Entsprechend forscht die biologische Psychiatrie nach biochemischen, neuro-endokrinologischen, molekulargenetischen und pharmakologischen „Markern“. Sie versucht ferner, die Psychopathologie auf der Basis eindeutiger Forschungs- und diagnostischer Kriterien allgemein verbindlich und international vergleichbar zu klassifizieren. Die in den USA entwickelte und heute international gebräuchliche multiaxiale Klassifikation psychischer Störungen nach DSM IV der American Psychiatric Association (APA) basiert auf den Erkenntnissen der biologischen Psychiatrie.

Seit 1978 gibt es die Deutsche Gesellschaft für Biologische Psychiatrie. Wer Mitglied werden möchte „soll mindestens 2 Jahre praktisch oder wissenschaftlich in der biologischen Psychiatrie tätig gewesen sein; außerdem sollten mindestens 2 wissenschaftliche Arbeiten aus diesem Gebiet vorliegen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.