Magersucht, Bulimie und andere Essstörungen | Häufigkeit (Epidemiologie)

Anorexia nervosa (Magersucht, Anorexie, anorexia nervosa):

Altersspanne: 15 – 35 Jahre (Punktprävalenz in dieser Altersspanne: 0,4 – 1,5%, in Risikogruppen (z. B. Baletttänzerinnen) deutlich höher!)

Erkrankungsalter: im Mittel mit 16 Jahren

Geschlechtsverteilung (W : M): 12 : 1

Bulimia nervosa (Ess -/Brechsucht, bulimia nervosa):

Altersspanne: 15 (18) – 35 Jahre (Punktprävalenz in dieser Altersspanne: 0,5 – 3%)

Erkrankungsalter: 23 Jahre (nach Fairburn & Cooper 1984)

Lebenszeitprävalenzen:

  • Männer: 0,1%
  • Frauen: 1,1%

Geschlechtsverteilung: weit überwiegend sind Frauen betroffen

Weitere Daten nach Fairburn & Cooper 1984):

  • 71,4% unverheiratet
  • 77,1% einer gehobenen sozialen Schicht zugehörig
  • 57,1% in Ausbildung stehend

Binge Eating Disorder:

Text ist in Vorbereitung. Ich bitte Sie um etwas Geduld…

Orthorexie:

Text ist in Vorbereitung. Ich bitte Sie um etwas Geduld…

 

Häufig verwendete Begriffe (Glossar)

Prävalenz:

Die Prävalenz bezeichnet die Anzahl der Erkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung bzw. Häufigkeit eines bestimmten Merkmals zu einem bestimmten Zeitpunkt (Punktprävalenz) oder innerhalb einer bestimmten Zeitperiode (z.B. Lebenszeit prävalenz).

Prävalenzrate:

Die Prävalenzrate bezeichnet die Anzahl der Erkrankten bzw. Häufigkeit des Merkmals im Verhältnis zur Anzahl der untersuchten Personen.

Die Inzidenz:

Under der Inzidenz versteht man die Anzahl der Neuerkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Inzidenzrate:

Die Inzidenzrate bezeichnet die Anzahl der Erkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung oder die Häufigkeit eines bestimmten Merkmals zu einem bestimmten Zeitpunkt (Punktprävalenz) oder innerhalb einer bestimmten Zeitperiode (z.B. Lebenszeitprävalenz).

Komorbidität:

Unter Komorbidität versteht man das gleichzeitge Erkranktsein an mehreren Erkrankungen (z.B. Depressionen und Zuckerkrankheit).

Achtung:

Epidemiologische Daten in der Forschungsliteratur weisen oft erhebliche Schwankungen und Unterschiede auf. Dies liegt oft an unterschiedlichen Ein- und Ausschlusskriterien hinsichtlich Definition der Störung, Einbezug von Einzelphasen oder Gesamtverlauf, sämtlicher Manifestationen oder nur bestimmter Schweregrade etc.. Deshalb sind die nachfolgend genannten und aus der Fachliteratur zusammengestellten Zahlen nur als grobe Anhaltspunkte zu werten und sind bei Bedarf persönlich durch eigene Beschäftigung mit der Literatur zu überprüfen!