Archive for Juli, 2013

Linse | Pusteblume nach Regen mit Marienkäfer plus Milbe

Neue Ausstellung von „Linse“

Offenbar gefällt das neue Design. Jedenfalls hat sich ein weiterer Künstler entschlossen, seine Bilder auf Psychiatriegespräch zu zeigen. Klicken Sie auf das Bild, um zur Ausstellung zu gelangen.  

Verdrängung

In der Psychoanalyse versteht man unter dem Begriff der „Verdrängung“ einen spezifischen Abwehrmechanismus, mit dem die Psyche von der Zäsur als inakzeptabel bewertete Triebwünsche bzw. deren Vertretungen in Form von Gedanken und Bildern aus dem Bewusstsein ins Unbewusste verschiebt. Gemäss dem Instanzenmodell der Psychoanalyse handelt es sich dabei um einen Konflikt zwischen dem Es und […]

Übertragungsneurose

Im Rahmen einer psychoanalytischen Behandlung kommt es zur unbewussten Projektion frühkindlicher Einstellungen, Gefühle, Gedanken und Wünsche vom Analysand auf den Analytiker. D. h. der Analysand verhält sich dann gegenüber dem Analytiker genau so, wie gegenüber wichtigen Personen in der Kindheit, als sei der Analytiker z. B. die Mutter oder der Vater. Es wiederholt sich dabei […]


Übertragung

Im Rahmen einer psychoanalytischen Behandlung kommt es zur unbewussten Projektion frühkindlicher Einstellungen, Gefühle, Gedanken und Wünsche vom Analysand auf den Analytiker. D. h. der Analysand verhält sich dann gegenüber dem Analytiker genau so, wie gegenüber wichtigen Personen in der Kindheit, als sei der Analytiker z. B. die Mutter oder der Vater. Es wiederholt sich dabei […]

SSRI

siehe unter –> Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer

Somatisierungsstörung

Die "Somatisierungsstörung" ist gekennzeichnet durch vielfältige, wiederholt auftretende und stark wechselnde körperliche Symptome, deretwegen sich die Betroffenen meist über Jahre hinweg immer wieder ärztlichen Untersuchungen und Behandlung unterziehen, für die aber keine entsprechende organische Ursache gefunden werden kann. Die Symptomatik kann sich auf jedes beliebige Organ oder Körperteil beziehen. Sehr häufig sind Magen-Darm-Beschwerden (Schmerzen, Aufstossen, […]


Somatisches Syndrom

Ein "Somatisches Syndrom" kann Bestandteil einer Depression bzw. depressiven Episode sein und ist durch folgende Symptome gekennzeichnet: Interessenverlust oder Verlust der Freude an normalerweise angenehmen Aktivitäten Mangelnde Fähigkeit, auf eine freundliche Umgebung oder freudige Ereignisse emotional zu reagieren (eingeschränkte oder aufgehobene affektive Schwingungsfähigkeit) Frühmorgendliches Erwachen, deutlich vor der gewohnten Zeit Morgentief psychomotorische Hemmung oder Agitiertheit […]

SNRI

siehe unter –> Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer

Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (SSRI)

Durch die Wiederaufnahme eines ausgeschütteten Botenstoffes wird dessen Wirkung beendet. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, kurz SSRI genannt, sind Antidepressiva, die relativ spezifisch die Wiederaufnahme des Botenstoffes Serotonin in die präsynaptischen Nervenzell-Endigungen hemmen und die Verweildauer dieses Botenstoffes im sogenannten präsynaptischen Spalt erhöhen. Die auf diesem Wege erreichte verstärkte und verlängerte Wirkung des Serotonins wirkt gegen Ängste und Depression, […]


Schizophrenie

Die Krankheit „Schizophrenie“ ist gekennzeichnet durch tiefgreifende Störungen des Denkens und der Wahrnehmung, verbunden mit einer Störung und oft auch Verflachung der Affekte. Den Betroffenen geht das Gefühl für ihre eigenen Grenzen verloren, sie fühlen sich oft in ihren Gedanken erkannt und manipuliert, glauben, dass sie verfolgt oder durch andere Menschen oder physikalische Prozesse (Strahlen […]

Pubertätskrise

siehe unter „Adoleszentenkrise„

Psychotherapeutengesetz

Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) trat am 01.01.1999 in Kraft. Es regelt den Zugang und die Voraussetzungen für die psychotherapeutische Tätigkeit von Ärzten und Psychologen. Nach diesem Gesetz sind nur noch drei Berufsgruppen berechtigt, die Bezeichnung „Psychotherapeut“ zu führen: Ärzte und Ärztinnen heilkundlich approbierte Psychologen und Psychologinnen heilkundlich approbierte Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -therapeutinnen


Psychotherapeut

Vom Wort her ist jeder ein Psychotherapeut, der „Psychotherapie“ betreibt. Seit 1999 ist die Bezeichnung „Psychotherapeut(in)“ durch das sogenannte Psychotherapeutengesetz (PsychThG) geschützt. Sie darf ausschliesslich getragen werden von Ärzten und Ärztinnen heilkundlich approbierten Psychologen und Psychologinnen heilkundlich approbierten Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und -therapeutinnen Die Bezeichnungen „Psychologe“ „psychologisch“ und „auch „Psychotherapie“ sind dagegen nicht geschützt , […]

Psychopathologie

Die Psychopathologie ist vom griechischen Wortsinn her die Lehre von den seelischen Leiden , d. h. sie beinhaltet Vorstellungen über die psychischen Krankheiten des Menschen und versucht, psychisches Leiden auf eine wissenschaftliche Basis zustellen. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden psychische Störungen und Krankheiten dann klassifiziert und in der praktischen Anwendung dann beim Patienten diagnostiziert. Psychopathologie […]

Psychologische Psychotherapie

Psychotherapie, die durch einen anerkannten, d. h. heilkundlich approbierten Psychologen durchgeführt wird. Siehe auch –> Psychotherapeuten


Psychiatrie

Psychiatrie bedeutet „Seelenheilkunde“. Sie ist die Fachdisziplin, die sich mit der Erkennung und Behandlung psychischer Krankheiten und „abnormer“ Seelenzustände beschäftigt. Der Begriff „Psychiatrie“ setzt sich zusammen aus den 3 griechischen Wörtern „psyche“ (Seele), „iatros“ (Arzt) und „iatrike techne“ (Heilkunst) und wurde 1808 von J. C. Reil eingeführt, um die Arbeit der niedergelassenen psychotherapeutisch tätigen Ärzte […]

Psychasthenie

Heute nicht mehr übliche, von Pierre Janet im 19. Jhd. verwendete (Sammel-) Bezeichnung für neurotische Störungen, die nicht der Hysterie zuzurechnen waren. Es handelte sich um Störungen, die mit geschwächter Willenskraft (Abulie oder Hypabulie), Ängsten, fehlendem Selbstwertgefühl, Schüchternheit und Phobien einhergingen.

Phobie

Der Begriff „Phobie“ leitet sich ab vom griechischen Wort „phobeo“ und bedeutet „in die Flucht schlagen, erschrecken“. In der Psychiatrie und Psychotherapie bezeichnet Phobie eine überzogene und beliebig reproduzierbare Furcht vor eigentlich harmlosen Dingen oder Situationen, die den Betroffenen drängen, solche Dinge oder Situationen konsequent zu vermeiden bzw. aus der Situation zu flüchten. Phobien sind […]


Panikstörung

Die „Panikstörung“ bezeichnet das wiederholte Auftreten von Panikattacken. Ein Synonym ist der Begriff „Herzangstsyndrom“.

Panikattacke

Eine „Panikattacke“ ist ein anfallsartig auftretender Zustand heftiger Angst, charakteristischer Weise verbunden mit oft bedrohlich erlebten körperlichen (psycho-vegetativen) Symptomen wie Angst zusammenzubrechen, zu sterben oder den Verstand zu verlieren Beklemmungsgefühl Herzrasen gefühlter Pulsschlag Schweissausbruch Hitzegefühl Atemnot Zittern Die genannten typischen körperlichen Symptome einer Panikattacke sind Ausdruck der durch die Angst ausgelösten Stressreaktion des Körpers. Ggl. […]

Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI)

Durch die Wiederaufnahme eines ausgeschütteten Botenstoffes wird dessen Wirkung beendet. Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer, kurz SNRI genannt, sind Antidepressiva, die relativ spezifisch die Wiederaufnahme des Botenstoffes Noradrenalin in die präsynaptischen Nervenzell-Endigungen hemmen und die Verweildauer dieses Botenstoffes im sogenannten präsynaptischen Spalt erhöhen. Die auf diesem Wege erreichte verstärkte und verlängerte Wirkung des Noradrenalins wirkt gegen Depression, insbesondere gegen […]


Neurotransmitter

Neurotransmitter sind chemische Substanzen, die Signale von Nervenzelle(n) zu Nervenzelle(n) oder von Nervenzelle(n) zu Effektorzellen übertragen. Die Signalübertragung erfolgt an besonders gebauten spezifischen Kontaktstellen, den sogenannten „Synapsen„. Klassische Neurotransmitter sind Acetylcholin Katecholamine (Noradrenalin und Adrenalin) GABA Glutamat Glycin Histamin Serotonin

Neuroleptika

Unter „Neuroleptika“ versteht man eine heterogene Gruppe von Psychopharmaka, die spezifisch gegen Psychosen und daneben z T. in unterschiedlichem Mass auch gegen andere psychische Störungen (z. B. Erregungszustände, Spannungszustände mit selbstverletzendem Verhalten)   Weiterführende Informationen über Neuroleptika und Psychopharmaka resp. Psychopharmakotherapie finden Sie im Kapitel Medikamente

Manisch-depressiv

Als manisch-depressiv wird der charakteristische, meist unregelmässige Wechsel zwischen depressiven und manischen Krankheitsphasen im Verlauf einer bipolaren Störung bezeichnet.